Antrag: Wohnung für Frauen in Not

Sehr geehrter Herr Meyer,

immer wieder kommen Frauen – oft gemeinsam mit ihren Kindern – in Notsituationen und sind dann gezwungen, von heute auf morgen ihre Wohnung zu verlassen und kurzfristig eine Notunterkunft zu finden. In der Vergangenheit verfügte die Gemeinde über eine entsprechende Wohnung in der Bahnhofstraße, die allerdings seit Jahren nicht mehr zur Verfügung steht.

Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Alleinerziehende und Frauen berichten über dringenden Handlungsbedarf.

Wir stellen daher den A n t r a g ,

die derzeit leer stehende Hausmeisterwohnung der Ernst-Reuter-Schule künftig als Frauennotunterkunft vorzuhalten.

Begründung:

Weder die Gemeinde noch die HIK verfügen derzeit über freie Wohnungen, die geeignet wären und kurzfristig zur Verfügung gestellt werden können.

Laut Frau Fehrenbach zeige die Erfahrung, dass in Not geratene Frauen schnellen Schutz für sich und ihre Kinder brauchen und in der Regel nach einigen Wochen ihre Angelegenheiten und finanzielle Situation regelten und dann auch dauerhaften Wohnraum fänden.

In den meisten Fällen werden von diesen Frauen dann auch im Nachhinein die Miete für die zurückliegenden Wochen in einer Notunterkunft bezahlt.

Die Beratungsstelle würde die Vermietung und die finanzielle Abwicklung organisieren und die Miete überweisen, so dass die Gemeinde nur in wenigen Fällen die Kosten tragen müsste.

Wie eingangs erwähnt, wurde dieses Modell bereits vor Jahren mit einer Wohnung in der Bahnhofstraße praktiziert und damit durchweg positive Erfahrungen gemacht.

Für die Fraktion

Pia Werner

Der Antrag wurde später zurückgezogen, da der Bedarf glücklicherweise über die Haßlocher Immobiliengesellschaft gedeckt werden konnte.

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